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Reizdarm-Syndrom

DAS REIZDARM-SYNDROM

Was ist ein Reizdarm-Syndrom?

Ein diagnostiziertes Reizdarm-Syndrom ist eine Ausschlussdiagnose, nachdem man aufgrund von Anamnese, Sonographie und/oder Koloskopie nicht fündig wurde. Der Reizdarm ist ein häufiges, chronisches gastrointestinales Problem, das sich durch eine Kombination von Symptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung auszeichnet.

Als Heilpraktikerin in Hamburg habe ich mich auf die Diagnose und Therapie von Darmerkrankungen spezialisiert. Mithilfe von dezidierten Stuhl- und Atemtests ist es möglich, z.B. Veränderungen des Mikrobioms, der Darmschleimhaut oder eine Dünndarmfehlbesiedlung festzustellen. Der Therapieplan bzw. die Behandlung erfolgt dann individuell je nach der Ursache.

 

Inhalt

Ursachen eines Reizdarms

  • Ernährung: Die Art und Menge der Nahrung, die eine Person isst, können den Reizdarm beeinflussen. Bestimmte Lebensmittel wie Milchprodukte, Weizen, Zwiebeln, Knoblauch und künstliche Süßstoffe können Symptome des Reizdarms auslösen oder verschlimmern.
  • SIBO – Die Dünndarmfehlbesiedlung scheint nach neueren Erkenntnissen für über 70% der Reizdarm-Syndrome mit verantwortlich zu sein.
  • Darmflora: Das Gleichgewicht der Bakterien im Darm kann den Reizdarm beeinflussen. Eine gestörte Darmflora kann zu Verdauungsproblemen und Entzündungen im Darm führen, was wiederum Symptome des Reizdarms auslösen kann.
  • Stress: Stress und Angst können Symptome des Reizdarms auslösen oder verschlimmern. Der Zusammenhang zwischen Stress und Reizdarmsymptomen ist noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass Stress die Darmbeweglichkeit und die Schmerzempfindlichkeit beeinflussen kann.
  • Störungen des Nervensystems und der Hormonregulation: Der Darm ist von einem Netzwerk von Nerven und Hormonen durchdrungen, das die Darmbewegungen und die Verdauung steuert. Störungen in diesem Netzwerk können den Reizdarm beeinflussen.

Die Symptome eines Reizdarmsyndroms

Die Symptome eines Reizdarms können variieren und von Person zu Person unterschiedlich sein. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Bauchschmerzen oder -krämpfe, die oft nach dem Essen auftreten
  • Blähungen und Aufgeblähtsein
  • Verstopfung oder Durchfall oder eine Kombination aus beiden
  • Stuhldrang, ohne dass dabei Stuhl abgeht
  • Schleimiger Stuhl
  • Übelkeit oder ein unangenehmes Völlegefühl im Bauch
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unwohlsein oder Reizbarkeit
  • Nachts treten in der Regel keine Beschwerden auf.

Diese Symptome können über Monate oder Jahre auftreten und wieder verschwinden. Der Schweregrad der Symptome kann ebenfalls variieren, wobei manche Menschen nur leichte Beschwerden haben, während andere unter starken Bauchschmerzen und anderen Symptomen leiden.

Da die Symptome des Reizdarms auch bei anderen Erkrankungen des Verdauungstrakts auftreten können, ist es wichtig, dass ein Arzt eine gründliche Untersuchung durchführt und andere Ursachen ausschließt, bevor eine Diagnose gestellt wird.

Wie wird ein Reizdarm diagnostiziert?

Die Diagnose eines Reizdarms wird in der Regel durch Ausschluss anderer möglicher Ursachen für die Symptome durch einen Arzt gestellt. Um eine Diagnose zu stellen, wird eine gründliche körperliche Untersuchung durchführt, um andere Erkrankungen des Verdauungstrakts auszuschließen, die ähnliche Symptome verursachen können. Dazu gehören Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa,  Zöliakie und Darmkrebs.

Im Foodcamp Hamburg werden neben einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung diagnostische Stuhl- und Atemgastests eingesetzt, die bequem von zu Hause vom Patienten durchgeführt werden können

  • Stuhltests, um das Vorhandensein von Entzündungen oder Infektionen im Darm zu untersuchen.
  • Nahrungsmittelunverträglichkeitstest
  • Leaky Gut Parameter
  • Atemgastest auf SIBO
  • Darmflorastatus
  • Histamin im Stuhl

Therapiemöglichkeiten des Reizdarm-Syndroms

Die Behandlung des Reizdarmsyndroms (RDS) hängt in erster Linie von den Ursachen, von den individuellen Symptomen und der Schwere der Erkrankung ab.  Dazu gehören:

  1. Änderungen in der Ernährung: Eine gezielte Ernährungsumstellung kann dazu beitragen, Symptome wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfall zu reduzieren.
  2. 70% der Ursachen sind in einem SIBO begründet. Wird die SIBO behandelt, gehen auch die Symptome des Reizdarms weg.
  3. Stressbewältigung: Stress kann den Reizdarm verschlimmern, daher kann es hilfreich sein, mithilfe der Naturheilkunde, der Phytotherapie sowie über Entspannungstechniken wie Atemübungen mit Stress besser umzugehen. Auch regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf können Stress reduzieren.
  4. Probiotika: Die Einnahme von probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln kann dazu beitragen, das Gleichgewicht der Darmflora wiederherzustellen und Symptome wie Blähungen, Gas und Durchfall zu lindern.

In Kürze

  • Bauchschmerzen oder -krämpfe
  • Blähungen
  • Verstopfung oder Durchfall 
  • Stuhldrang
  • Schleimiger Stuhl
  • Nachts keine Beschwerden
  • SIBO
  • Ernährung
  • Stress
  • Störung des enterischen Nervensystems
  • Ursachensuche und Behandlung
  • SIBO-Behandlung
  • Darmfreundliche Ernährung
  • Probiotika 
  • Stressmanagement
  • Darmtherapie

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