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Hohe Cholesterinwerte

Cholesterin gehört zur Gruppe der Fette und ist lebenswichtig für unseren Organismus. Denn mithilfe des Cholesterins werden Gallensäure, Vitamin D und Hormone hergestellt und es gilt als Baustein für unsere Zellmembranen. Ein Großteil wird von der Leber selbst hergestellt, nur etwa 10% nehmen wir über die Nahrung auf. Nehmen wir zu viel Cholesterin über die Nahrung auf, drosselt die Leber normalerweise die Eigenproduktion, so dass immer ein Gleichgewicht herrscht.

Grundsätzlich müssen sich fettähnliche wasserunlösliche Substanzen mit wasserlöslichen Eiweißen verbinden, um im Blut transportiert werden zu können. Sie werden Lipoproteine genannt. Man unterscheidet unter anderem die LDL und HDL Lipoproteine.

Das LDL (low density lipoprotein) besitzt eine niedrige Dichte an Eiweiß und ist dicht bepackt mit Cholesterin. LDL bringt Cholesterin aus der Leber zu den Körperzellen. Steigen die LDL Werte im Blut an, so steigt das Arterioskleroserisiko an, da sich überschüssiges Cholesterin an den Blutgefäßwänden anlagert und die Gefäße verengt.

Das HDL (high density lipoprotein) hat eine hohe Dichte an Eiweiß und besteht nur zu etwa 50% aus Cholesterin. Es kann Cholesterin, das an den Blutgefäßwänden lagert noch aufnehmen und dieses überschüssige Cholesterin zur Leber zurückbringen, wo es abgebaut wird. HDL hat also einen Schutzeffekt auf unsere Blutgefäße.

Das Verhältnis zwischen LDL und HDL ist wichtig

Für die Einschätzung des Risikos, eine Arteriosklerose zu entwickeln, sind die Messergebnisse der einzelnen Werte allerdings nicht aussagefähig genug, denn insbesondere das Verhältnis zwischen LDL- Cholesterin und HDL-Cholesterin ist für die Risikoberechnung ausschlaggebend.

Dieses Verhältnis ergibt sich aus dem Quotienten von LDL und HDL und sollte kleiner als 3,0 sein.

Neue Studie des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf

Eine umfangreiche Studie aus 2019 hat herausgefunden,

  1. dass bereits mit Mitte 20 ein zu hoher LDL-Cholesterinspiegel Auswirkungen auf das Herzinfarktrisiko im Alter hat.
  2. Darüber hinaus können bereits kleine Unterschiede des LDL-Wertes in einem Zeitraum von 20-30 Jahren zu erheblich unterschiedlichen Risiken führen.  
  3. Fängt jemand erst mit 50 oder 60 Jahren an, seinen Cholesterinspiegel zu senken, ist das eigentlich zu spät. Blutgefäße sind bereits geschädigt.
  4. Erstmals ist es möglich, detailliert herauszufinden, was für ein Risiko ein erhöhter Cholesterinspiegel, in welchem Alter, bei welchem Geschlecht, mit welchen weiteren Risikofaktoren (wie Rauchen oder Übergewicht) bedeutet.
  5. Hier findest Du weitere Infos zur Studie

Wie kommt es zu erhöhten Cholesterinwerten?

Ursache Nr. 1: Ungünstige Ernährungs- und Lebensweise, Stress , Bewegungsmangel, zu viele schlechte Fette, kohlenhydratreiche, zuckerreiche Ernährung, Vitamin C-Mangel, ballaststoffarme Kost

Erblich bedingte hohe Cholesterinspiegel

Krankheiten wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Gallengangsverschluss, Diabetes, Lebererkrankungen

Medikamente wie Betablocker, Kortison, Diuretika

Natürliche Senkung des Cholesterinspiegels

Mithilfe einer vitalstoffreichen, ballaststoffreichen Kost, ausreichend guten Fetten, Reduktion von isolierten Kohlenhydraten und Zucker und dem gezielten Einsatz von Nahrungsergänzungen lässt sich nicht nur langfristig ein ernährungsbedingter hoher Cholesterinspiegel, sondern auch häufig der Blutdruck senken. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel, der nicht selten einhergeht mit erhöhtem Blutdruck und Cholesterin kann ebenfalls wieder ins Gleichgewicht kommen.

FOODCAMP TIPP:

Hast Du zu hohe Cholesterinwerte und möchtest dich informieren? Dann vereinbare ein erstes kostenloses 15 Minuten Erstgespräch.